|
|
Zurück zu den Elektrischen Ventilen
Zurück zu den technischen Informationen
Magnetventile 2/2-3/2-Wege Medienventile |
|
| Betätigungsarten |
|
| Beschreibung |
bauartbedingte
Merkmale |
| Direkt
betätigtes Ventil |
|
| Bei einem direkt betätigten Ventil ist der
Magnetanker mechanisch mit dem Ventilteller verbunden und bilden eine
Krafteinheit. Der Magnet, der direkt auf den Anker wirkt, betätigt somit
gleichzeitig das an der Unterseite des Ankers angebrachte Dichtelement. |
Nur kleine
Nennweiten – geringe Durchflussleistungen |
| |
| Hohe
Drücke |
| Flüssige und gasförmige Medien im Rahmen der |
| Der Betrieb wird nicht vom Leitungsdruck oder dem
Durchfluss beeinflusst, und das Ventil funktioniert von Null bis zum maximal
zulässigen Nenndruck. |
Spezifikationen |
| Schaltet
ohne Druckdifferenz |
| Einsatz
bei Grobvakuum |
| Vorgesteuertes
Ventil |
|
| Dieses Ventil ist mit einem Vorsteuerventil und
einer Drosselbohrung ausgestattet. Es nutzt den Leitungsdruck für die
Funktion. Bei Erregung des Magnets wird die Vorsteuerung geöffnet und der
Druck über den Ventilkolben oder der Membrane zur Ausgangsseite des Ventils
hin abgebaut. |
Größere
Nennweiten |
| Höhere
Drücke können mit relativ geringen |
| Magnetleistungen
geschaltet werden |
| Flüssige
und gasförmige Medien im Rahmen der |
| Spezifikationen |
| Die sich daraus ergebende Druckdifferenz erzwingt, dass der
Leitungsdruck den Kolben oder die Membrane vom Hauptsitz abhebt und das
Ventil öffnet. |
Schaltfunktion nur bei
Mindestvordruck möglich |
| (im
Katalog „Differenzdruck erforderlich“ beachten) |
| Bei
größeren Nennweiten nehmen die schaltbaren |
| Bei Entregung des Magnets wird die
Vorsteueröffnung geschlossen und der Leitungsdruck kann sich wieder durch die
Düse über den Kolben oder der Membrane aufbauen und die erforderliche Kraft
für das Schließen des Ventils aufbringen. |
Drücke ab |
| |
| |
| |
| |
| Zwangsgesteuertes
Ventil |
|
| Bei dieser Betätigungsart werden die Vorteile
mit dem Prinzip der Direktbetätigung vereinigt. Bei zwangsgesteuerten
Ventilen sind Magnetanker und Dichtung mechanisch verbunden. Der
Öffnungsvorgang kann ohne Differenzdruck beginnen. Im weiteren Verlauf dieser
Bewegung unterstützt der Vordruck über die zusätzlich vorhandene
Vorsteuerbohrung den Öffnungsvorgang. |
Größere
Nennweiten |
| Schaltfunktion
ohne Mindestvordruck möglich |
| Flüssige
und gasförmige Medien im Rahmen der |
| Spezifikationen |
| Bei
größeren Nennweiten nehmen die schaltbaren |
| Drücke ab |
| Die Ventile arbeiten von 0
bar bis zum maximal zulässigen Druck. |
|
|
|
|
|